Wie alles begann

Alles fing am 13. Oktober 1993 an, als 13 Familienfrauen aus der March und Reute sich zu dem Kurs „Familienfrauen können mehr – Schlüsselqualifikation für heute und morgen“ trafen. Dieser Kurs wurde vom Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg unter der Leitung von Gabriele Roßner und zwei weiteren Mitarbeiterinnen veranstaltet. Diesen 13 Frauen wurde bewusst, was sie alles konnten und es sollte ein Projekt daraus entstehen. Etwas mit Bestand, weil sie ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten wieder deutlich vor Augen hatten. Sie spürten, dass sie neben Familie und Kindern, noch Lust und Kraft für anderes hatten. Der Wunsch, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, intensivierte sich immer mehr.

Sie sammelten Ideen, als sie feststellten:
Der Eintritt in die Familienphase ist nicht nur eine Bereicherung und eine neue Verantwortung, sondern auch ein Verlust sozialer Beziehungen und gesellschaftlicher Anerkennung. Die Mütter  geben in der Regel ihren Beruf auf, meist für mehrere Jahre. Traditionelle Netze wie Familienverband oder Nachbarschaft lösen sich zusehends auf, auch heute noch. Gerade Mütter mit Kleinkindern sind mehr oder weniger ans Haus gebunden. Für neue Kontakte gibt es kaum Gelegenheit, es fehlen Anknüpfungspunkte. Aus diesem Bewusstsein heraus, ihren Wünschen und Ideen entwickelte sich in die Absicht ein Mütterzentrum zu gründen.

Am 27. April 1994 fand die Gründungsversammlung für das Mütterzentrum mit dem Namen „Familienfraueninitiative Mütterzentrum March e.V.“ statt.
Der jetzige Name „Mütterzentrum March-Reute e.V.“ wurde im Jahr 1995 beschlossen.